36 Stunden. 10.000 Höhenmeter. 120 Kilometer.

Manchmal beginnt ein Abenteuer mit einer ganz einfachen Frage:

Was wäre eigentlich möglich?

Als ich zum ersten Mal von der Everest Challenge gehört habe, war ich sofort fasziniert. Die Idee dahinter ist simpel – und gleichzeitig brutal: So lange einen Berg auf‑ und absteigen, bis man die Höhenmeter des Mount Everest erreicht hat. 8.848 Höhenmeter.

Für mich war sofort klar: Das will ich ausprobieren.

Der Start – Freitag, 30.08.2024, 05:00 Uhr

Freitagmorgen. 5 Uhr.

Die Stimmung war gut, die Motivation hoch und der Kopf voller Energie.

Wir starteten in die erste Runde. Allerdings war es für die erste Talfahrt mit der Bergbahn noch zu früh – also ging es nach dem ersten Gipfel direkt zu Fuß wieder nach unten.

Kurze Pause an der Talstation.

Durchatmen.

Trinken.

Dann direkt wieder in den zweiten Aufstieg.

Die ersten Stunden liefen richtig gut. Schritt für Schritt, Aufstieg für Aufstieg. Doch nach vier Aufstiegen und rund 5.000 Höhenmetern wurde uns klar: Das wird ein harter Tag.

Die Sonne brannte mit 31 Grad auf uns herunter.

Selbst die eiskalte Coma und frische Melone von Christin konnte uns in diesem Moment nicht mehr richtig motivieren. Der Körper brauchte eine Pause – und vor allem einen kühlen Ort.

Also entschieden wir uns für das Wichtigste bei langen Herausforderungen: auf den Körper hören.

Der zweite Tag – Samstag, 31.08.2024, 06:00 Uhr

Nach etwa 5 Stunden Schlaf ging es wieder los.

Der sechste Aufstieg wartete.

Die Nacht hatte kurz für Erholung gesorgt, doch schon bald wurde es wieder heiß. Der Körper war müde und ich musste kämpfen. Immer wieder kurze Pausen, immer wieder Wasser über den Kopf.

In solchen Momenten merkt man schnell:

Wenn man weitermachen will, muss man manchmal die Strategie ändern.

Ich nahm das Tempo im Anstieg bewusst heraus. Langsamer. Ruhiger. Kontrollierter.

Meine Herzfrequenz blieb dadurch stabil und schoss nicht mehr in extreme Bereiche. Das war der Schlüssel, um weiterzukommen.



Der Moment, der alles verändert

Nach 32 Stunden war es plötzlich so weit. Wir hatten es geschafft. Die Höhenmeter waren erreicht. Wir hatten den Mount Everest bestiegen. Zumindest symbolisch.

8.848 Höhenmeter. Ein Ziel, das Stunden vorher noch weit entfernt schien. Und trotzdem konnte mein Kopf diesen Moment noch gar nicht richtig greifen.

Ich wusste, dass wir es geschafft hatten – aber realisieren konnte ich es noch nicht. Der Fokus im Kopf war noch immer auf das Ziel gerichtet: Höhenmeter sammeln. Also entschieden wir uns für ein paar Bonus‑Höhenmeter. Weil nach so einem Abenteuer plötzlich klar wird:

Wenn man einmal so weit gegangen ist, dann geht meistens noch ein Stück mehr.



Was ich aus dieser Challenge gelernt habe

Solche Herausforderungen bestehen nicht nur aus körperlicher Leistung. Sie bestehen aus Geduld. Strategie. Mentaler Stärke. Und vor allem aus der Fähigkeit, dranzubleiben, wenn es schwierig wird. Nicht jede Runde fühlt sich gut an. Nicht jeder Aufstieg läuft perfekt. Aber Schritt für Schritt entsteht etwas Großes. Am Ende standen:

36 Stunden

120 Kilometer

10.000 Höhenmeter

Ein Erlebnis, das ich niemals vergessen werde. Und ein weiterer Beweis dafür: Große Ziele erreicht man nicht auf einmal, sondern Schritt für Schritt. Oder anders gesagt:

Du bist, was du täglich tust. 🏔️🔥



Impressionen

36 Stunden. 10.000 Höhenmeter. 120 Kilometer.

Manchmal beginnt ein Abenteuer mit einer ganz einfachen Frage:

Was wäre eigentlich möglich?

Als ich zum ersten Mal von der Everest Challenge gehört habe, war ich sofort fasziniert. Die Idee dahinter ist simpel – und gleichzeitig brutal: So lange einen Berg auf‑ und absteigen, bis man die Höhenmeter des Mount Everest erreicht hat. 8.848 Höhenmeter.

Für mich war sofort klar: Das will ich ausprobieren.

Der Start – Freitag, 30.08.2024, 05:00 Uhr

Freitagmorgen. 5 Uhr.

Die Stimmung war gut, die Motivation hoch und der Kopf voller Energie.

Wir starteten in die erste Runde. Allerdings war es für die erste Talfahrt mit der Bergbahn noch zu früh – also ging es nach dem ersten Gipfel direkt zu Fuß wieder nach unten.

Kurze Pause an der Talstation.

Durchatmen.

Trinken.

Dann direkt wieder in den zweiten Aufstieg.

Die ersten Stunden liefen richtig gut. Schritt für Schritt, Aufstieg für Aufstieg. Doch nach vier Aufstiegen und rund 5.000 Höhenmetern wurde uns klar: Das wird ein harter Tag.

Die Sonne brannte mit 31 Grad auf uns herunter.

Selbst die eiskalte Coma und frische Melone von Christin konnte uns in diesem Moment nicht mehr richtig motivieren. Der Körper brauchte eine Pause – und vor allem einen kühlen Ort.

Also entschieden wir uns für das Wichtigste bei langen Herausforderungen: auf den Körper hören.

Der zweite Tag – Samstag, 31.08.2024, 06:00 Uhr

Nach etwa 5 Stunden Schlaf ging es wieder los.

Der sechste Aufstieg wartete.

Die Nacht hatte kurz für Erholung gesorgt, doch schon bald wurde es wieder heiß. Der Körper war müde und ich musste kämpfen. Immer wieder kurze Pausen, immer wieder Wasser über den Kopf.

In solchen Momenten merkt man schnell:

Wenn man weitermachen will, muss man manchmal die Strategie ändern.

Ich nahm das Tempo im Anstieg bewusst heraus. Langsamer. Ruhiger. Kontrollierter.

Meine Herzfrequenz blieb dadurch stabil und schoss nicht mehr in extreme Bereiche. Das war der Schlüssel, um weiterzukommen.



Der Moment, der alles verändert

Nach 32 Stunden war es plötzlich so weit. Wir hatten es geschafft. Die Höhenmeter waren erreicht. Wir hatten den Mount Everest bestiegen. Zumindest symbolisch.

8.848 Höhenmeter. Ein Ziel, das Stunden vorher noch weit entfernt schien. Und trotzdem konnte mein Kopf diesen Moment noch gar nicht richtig greifen.

Ich wusste, dass wir es geschafft hatten – aber realisieren konnte ich es noch nicht. Der Fokus im Kopf war noch immer auf das Ziel gerichtet: Höhenmeter sammeln. Also entschieden wir uns für ein paar Bonus‑Höhenmeter. Weil nach so einem Abenteuer plötzlich klar wird:

Wenn man einmal so weit gegangen ist, dann geht meistens noch ein Stück mehr.



Was ich aus dieser Challenge gelernt habe

Solche Herausforderungen bestehen nicht nur aus körperlicher Leistung. Sie bestehen aus Geduld. Strategie. Mentaler Stärke. Und vor allem aus der Fähigkeit, dranzubleiben, wenn es schwierig wird. Nicht jede Runde fühlt sich gut an. Nicht jeder Aufstieg läuft perfekt. Aber Schritt für Schritt entsteht etwas Großes. Am Ende standen:

36 Stunden

120 Kilometer

10.000 Höhenmeter

Ein Erlebnis, das ich niemals vergessen werde. Und ein weiterer Beweis dafür: Große Ziele erreicht man nicht auf einmal, sondern Schritt für Schritt. Oder anders gesagt:

Du bist, was du täglich tust. 🏔️🔥



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